Zum zweiten Mal mit Better Me als Freiwillige nach Kenia zu kommen, hat sich gleich vertraut angefühlt. Es war schön, wieder hier zu sein. Vieles war genauso, wie ich es in Erinnerung hatte – die Menschen, die Stimmung, der Alltag. Ich habe mich schnell wieder eingelebt.
Jetzt wieder hier mitzuhelfen, bestätigt mir, warum ich zurückkommen wollte.
Die Arbeit ist sinnvoll, das Team ist mit Herz dabei, und die Verbindung zu den Kindern und den Menschen vor Ort ist echt.
Anders als beim ersten Mal weiß ich inzwischen, wie alles läuft, wer wofür zuständig ist und wo ich mich am besten einbringen kann.
Viele Aktivitäten kannte ich schon vom letzten Jahr – zum Beispiel den Kunstunterricht mit den Kindern in Korando und die Unterrichtsstunden im Remand Home. Trotzdem ist kein Tag wie der andere. Jede Stunde und jede Begegnung mit den Kindern ist anders. Morgens weißt du zwar, was auf dem Plan steht, aber oft kommt es dann doch anders. Und genau das macht die Zeit hier so wertvoll.
Neu im Wochenplan war diesmal der Besuch bei „Mama Ngyna“. Dort bei der Betreuung der Babys und Kleinkinder zu helfen, hat mir besonders viel gegeben. Es waren eigentlich nur kleine Dinge: die Kinder anziehen, füttern, mit ihnen spielen oder sie einfach im Arm halten. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass auch diese kleinen Momente etwas bewirken.
Jeder Aufenthalt mit Better Me ist anders – und lohnt sich jedes Mal.
Dankbar für diese Zeit und liebe Grüße aus Kisumu!


















