Am Wochenende können wir mal durchatmen und den vollen Wochenplan als Freiwillige in Kenia hinter uns lassen. Dieses Mal wollten wir raus und ein paar der benachbarten Countys rund um Kisumu erkunden.
Unser erster Stopp war der Äquator. Zu unserer Überraschung ist er vom Korando Bildungszentrum nur etwa 20 Minuten mit dem Auto entfernt. Direkt auf dem Äquator zu stehen, war schon etwas Besonderes. Manchmal liegen solche besonderen Orte eben direkt vor der Haustür.
Von dort ging es weiter ins County Vihiga. Die Landschaft war beeindruckend: Überall auf den Hügeln lagen riesige Sedimentfelsen, so weit das Auge reichte. Hinter jeder Kurve gab es etwas Neues zu sehen. Schon die Fahrt allein war ein Erlebnis.
Unser nächstes Ziel war das County Kakamega mit dem Kakamega Forest. Der Wald ist der letzte Rest in Kenia eines tropischen Regenwaldes, der sich früher über weite Teile Zentralafrikas erstreckte. Während wir am Wald entlangfuhren, sprachen wir über die unglaubliche Vielfalt an Vögeln, Schlangen, Affen und Bäumen. Den berühmten „Crying Stone“, den „weinenden Stein“, haben wir zwar nur aus der Ferne gesehen, aber selbst von dort war er beeindruckend.
Ein Highlight waren die zwei Rugbyspiele, die wir uns live angeschaut haben. Für viele von uns war es das erste Mal, bei einem Rugbyspiel im Stadion dabei zu sein. Die Stimmung war großartig und hat uns sofort mitgerissen. Wir haben angefeuert, mitgefiebert und zusammen gejubelt.
Und natürlich gehört zu einem Abenteuer in Kenias Regenzeit auch eine ordentliche Regendusche! 🙂 Aber selbst der kräftige Regen konnte uns die gute Laune nicht verderben.
Als wir müde, aber glücklich wieder zu Hause ankamen, war klar: Dieses Wochenende werden wir so schnell nicht vergessen. So viel direkt vor unserer Haustür zu entdecken, Neues auszuprobieren und das alles mit Freunden zu teilen – das hat einfach Spaß gemacht.
Bis zum nächsten Abenteuer!
Samambo & Team


















